STV Geschichte Newsletter Mai/ 2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 in der Mai-Ausgabe unserer Newsletters geht es um folgende Themen: Proteste gegen die Einführung von autonomen Studiengebühren, die Woche der Freien Bildung, die Beiträge des Fachbereichs Geschichte zur Langen Nacht der Forschung und Verschiedenen Veranstaltungs-Informationen.

# 15. Mai: Demonstration gegen autonome Studiengebühren an Uni Salzburg
1.000 Euro Studiengebühren pro Jahr? Das wünscht sich Wissenschaftsminister Töchterle – und könnte es bald auch bekommen! Denn er versucht die Unis zur autonomen Einhebung von Studiengebühren zu drängen. „Autonom“ weil es keine gesetzliche Grundlage gibt – diese hob der VfGH im Sommer 2011 aus formalen Gründen aufgehoben. Wenn Unis eigenständig Gebühren einheben, können sie selbst die Höhe festlegen – jede Budgetkürzung durch die Regierung würde mit dem Hinweis begründet, die Uni solle doch einfach die Studiengebühren anheben. Zum Vergleich: In England stiegen die Gebühren binnen 14 Jahren von 1.000 auf über 11.000 Euro! Der Senat der Uni Salzburg stimmt am Dienstag, 15. Mai über den Rektoratsantrag bezüglich autonomer Studiengebühren ab. Die ÖH versucht im Senat eine Mehrheit gegen den Antrag zu schmieden. An anderen Universitäten, wie der TU Wien, lehnte der Senat die Studiengebühren ab.

Um auch nach außen hin ein klares Zeichen zu setzen, findet zwischen 14 und 15.30 Uhr eine Demo in der Salzburger Innenstadt statt: Treffpunkt ist 14 Uhr vor dem Unipark. Komm vorbei und unterstütze unseren Protest!

Von 11:30-13:00 findet im HS 381 in der Geswi eine Podiumsdiskussion "Autonome Studiengebühren in Salzburg?" mit Heinrich Schmidinger, Rektor und uniko-Vorsitzender, Janine Wulz (Vorsitzende der ÖH Bundesvertretung), Simon Hofbauer (Vorsitzender der ÖH Salzburg) und Stefan Veigl (Salzburger Nachrichten/ Moderation) statt.
Mehr Infos findest du hier: http://www.oeh-salzburg.at

Um 13:00 findet in der Kapitelgasse eine Kundgebung der Plattform gegen Studiengebühren mit mehreren Reden statt.

# Woche der freien Bildung (21.-25. Mai 2012)
Vorlesungen sind öffentlich und alle können daran teilnehmen. So weit die Theorie - nicht erst seit den kürzlich flächendeckend eingeführten beschränkende STEOPs und letzten Diskussionen über gesetzlich nicht geregelte sozial ungerechte Studiengebühren an Österreichs Hochschulen ist klar, dass dieses Ideal in großer Gefahr schwebt. Zusätzlich leiden die Universitäten an Finanzierungsproblemen. Zeit also, um etwas dagegen zu unternehmen.
Bereits zum vierten Mal veranstalten HochschülerInnenschaften aus ganz Österreich in diesem Jahr die Woche der freien Bildung. Dabei werden Vorlesungen aus den Hörsälen, künstlerische Aktivitäten und Aktionen nach draußen verlegt, um den hohen öffentlichen Stellenwert der Bildung zu verdeutlichen. Menschen, die wenig oder nichts mit Universitäten oder Fachhochschulen zu tun haben sollen erfahren, was es bedeutet, dort zu lehren bzw. zu lernen. Damit soll eine öffentliche Bewusstseinsbildung erreicht und das allgemeine Verständnis für unsere Anliegen erhöht werden.
In Wien, Graz, Salzburg und St. Pölten werden Vortragende vom 21. bis 25. Mai öffentliche Plätze zu Orten der Bildung und der Kunst verwandeln. Vorlesungen, Übungen, Spezialvorträge, Aktionen und Diskussionen werden das Bild prägen. Dabei ist die Teilnahme der PassantInnen nicht nur geduldet sondern ausdrücklich erwünscht!
Unsere Hoffnung auf eine nachhaltige und ausreichende Finanzierung der Bildungseinrichtungen
wird sich alleine damit nicht erfüllen lassen. Sehr wohl aber wird die Aufmerksamkeit einer größeren Personengruppe auf die derzeitige mangelhafte Situation gezogen, dies zeigt sich in den erfolgreichen Rückmeldungen der letzten Jahre. Ein wichtiger Schritt in unser aller Zukunft kann gesetzt werden.

In Salzburg wird es am Donnerstag, den 25.05. einen Themenschwerpunkt "Deutschnationale Kooperationen in Salzburg" geben. In diesem Rahmen findet ein Vortrag von Heribert Schiedel vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (14:00, Unipark), eine Stadtführung (ab 15:00) und um 20:00 im Unipark eine Podiumsdiskussion statt.

Informationen: http://www.freie-bildung.at

# Fachbereich Geschichte @ Die Lange Nacht der Forschung => "Wo geht‘s hier zur Geschichte?"
Die Beiträge des Fachbereichs sind auf unitv.org abrufbar:
http://unitv.org/beitrag.asp?ID=341

# Termine/ Veranstaltungen
Ringvorlesungen
Montag, 18-20 Uhr, Kapitelgasse 4, HS 230:
Ringvorlesung "50 Jahre Paris Lodron Universität. Geschichte - Gegenwart - Zukunft"
Programm: http://www.uni-salzburg.at/pls/portal/docs/1/1767180.PDF
Bisherige Vorträge: http://www.unitv.org/beitrag.asp?ID=328

Dienstag, 17-20 Uhr, Unipark Nonntal, HS E.001:
Ringvorlesung „Nachhaltigkeit – eine Spurensuche. Aspekte, Dimensionen und Perspektiven“
Programm: http://www.uni-salzburg.at/pls/portal/docs/1/1753216.PDF

Im Anschluss an die Ringvorlesung am 15.5., um 19 Uhr wird der Dokumentarfilm "Behind the screen -  Das Leben meines Computers" gezeigt. Regisseur Stefan Baumgartner wird persönlich vor Ort sein und eure Fragen beantworten. Weitere Infos zum Film findet ihr hier: http://www.behindthescreen.at.

8./ 9. Juni 2012, HS 389
Berufungsvorträge für die Professur Globalgeschichte

# Newsletter
Wir freuen uns, wenn ihr weitere KollegInnen auf unseren Newsletter aufmerksam macht! Falls ihn jemand mit einer anderen Adresse oder nicht mehr erhalten möchte, einfach hier ein- bzw. austragen: http://lists.oeh-salzburg.at/cgi-bin/mailman/listinfo/geschichte

# Du hast Fragen, Anregungen oder Kritik zum Studium? Wir freuen uns über deine Nachricht!
* Email an stv.geschichte@oeh-salzburg.at
* Persönliche Beratung im Sommersemester:
Dienstag: 11:00 - 13:00 (-15:00) (Geschichte)
Mittwoch: 13:00 - 15:00 (Geschichte)
Donnerstag: 12:00 - 13:30 (Jüdische Kulturgeschichte)/ 13:00 - 15:00 (Geschichte)
Ihr könnt aber auch außerhalb dieser Zeiten bei uns vorbeischauen oder uns eine Email schreiben!

Eure Studienvertretung Geschichte
der ÖH Salzburg

Rudolfskai 42
1. Untergeschoss

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