Ring Freiheitlicher Studenten (RFS)

Wer seid ihr und wofür steht ihr?

Wir sind der RFS Salzburg (Ring Freiheitlicher Studenten). Wir stehen für die Verbesserung der Studien, der Serviceleistungen für Studenten und den Abbau von bürokratischen Hürden. Außerdem sind wir die einzige Fraktion, die sich für die Abschaffung der ÖH - Zwangsgebühren einsetzt. Wir sind der Meinung, dass die ÖH Mitgliedschaft auf Freiwilligkeit beruhen muss. Dies würde schließlich dazu führen, dass sich die ÖH um ALLE Studenten bemühen muss und nicht nur Klientelpolitik betreibt.

Was sind eure Anliegen für die nächste ÖH-Funktionsperiode?

Unser Hauptanliegen ist es die Qualität der Studien zu verbessern. Wir setzen uns unter anderem für berufstätige Studenten ein, welche am meisten unter der Verschulung der Universitäten leiden. Weiters möchten wir endlich die ÖH-Zwangsgebühren abschaffen, da eine Mitgliedschaft immer auf Freiwilligkeit beruhen muss. In ihrer Politik muss die ÖH die Studierenden beim Studium unterstützen, egal welche Weltanschauung sie vertreten. Die ÖH ist natürlich auch Servicestelle der Studierenden und Beratungsstelle bei Lehrbehelfen, Wohnungssuche, Stipendien und Beihilfen, sowie Vermittler zwischen Studenten und Lehrpersonal. Die Mittel der ÖH sind ausschließlich für studentische Zwecke zu verwenden und nicht für das private Vergnügen der Funktionäre.

Wie konkret werdet ihr diese Anliegen umsetzen?

Wie auch in den Jahren zuvor suchen wir vom RFS den Dialog mit den Rektoren, um gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen, das Studienklima und -angebot zu verbessern. Das Angebot von Blockveranstaltungen muss ausgeweitet und den Berufstätigen der Zugang erleichtert werden. Bei Vorlesungen sollen in einem ersten Schritt alle prüfungsrelevanten Unterlagen digital zur Verfügung gestellt werden. Langfristig müssen alle Lehrveranstaltungen verpflichtend als Podcast im Internet bereit stehen. Es muss auch möglich sein, Prüfungstermine vermehrt auch in der vorlesungsfreien Zeit anzubieten.

Was waren die Themenschwerpunkte in den letzten zwei Jahren?

Wie auch in den letzten beiden Jahren liegen unsere Schwerpunkte in der zentralen Forderung nach mehr Service und einer Abschaffung der ÖH-Zwangsgebühren. Diese Themen haben unsere letzten Jahre dominiert und wir werden uns auch in Zukunft für alle Studenten einsetzen.

Wie würde eure Arbeit als Oppositionsfraktion aussehen?

Selbstverständlich würden wir auch von der Oppositionsbank aus für die Verbesserung der Studienqualität eintreten. Wir stehen jederzeit für konstruktive Vorschläge zur Verfügung und werden auch immer das Gespräch mit der ÖH suchen. In der Opposition werden wir verstärkt als Kontrollfraktion auftreten um jeglichen Missbrauch von Geldern und Macht zu bekämpfen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.

Was ist euer Anspruch an die Gesellschaft? Welche Rolle spielt die Universität darin?

Unser Anspruch ist es, Leistung zu belohnen. Leider gibt es heute viel zu wenige Anreize auch wirklich Leistung zu zeigen. Die Universitäten sollen weiterhin Zentren der Wissenschaft bleiben. Deshalb müssen die Menschen in unserem Land aufgerüttelt werden, um schließlich das Bewusstsein für Wissenschaft und Forschung zu stärken. Doch der Student ist in der Öffentlichkeit noch nie so schlecht dargestellt worden wie heute. Wahnwitzige Forderungen und sinnlose Protestaktionen haben dem Image des Akademikers nachhaltig geschadet. Dieser Imageschaden muss durch eine seriöse und zukunftsorientierte ÖH behoben werden.