Schwerpunkte
Ökologie und Umweltschutz an der Universität Salzburg
Eines unserer gegenwärtigen Projekte beschäftigt sich mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Vor etwa zwei Jahren haben wir mittels konkreter Maßnahmen unter dem Namen UNI:NACHHALTIG begonnen, unsere Universität grüner zu gestalten. Dazu gehört der Skriptenverkauf auf Recyclingpapier, die Aktionswoche zu bewußtem Fleischkonsum, die Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs, der Energieberatungskurs, das vegetarisch-biologische ÖH Weckerl in den Mensen und viele weitere. Unser Engagement hat sich gelohnt. Im Namen des Rektorats wurde das neue Projekt PLUS GREEN CAMPUS für eine nachhaltige Universität in Zusammenarbeit mit der ÖH bei einer Auftaktveranstaltung präsentiert. Seitdem finden regelmäßig Meetings mit Zuständigen statt, bei denen über weitere zukünftige Maßnahmen diskutiert wird, die danach Schritt für Schritt umgesetzt werden.
Barrierefreiheit
Neben der Sensibilisierungsarbeit für ein ökologisches und nachhaltiges Dasein beschäftigen wir uns auch intensiv mit dem Thema „Barrierefreiheit“. Bei dem Projekt Wir sind gleich haben Studierende mit körperlichen Einschränkungen die Möglichkeit, ihren StudienkollegInnen bei einem Aktionstag mit einem Parcours die eigenen Probleme im Uni-Alltag näher zu bringen und für dieses Thema zu sensibilisieren. Zudem initiierten wir auch Projekte für Studierende mit psychischen Beeinträchtigungen. So gibt es seit mittlerweile über einem Jahr die Selbsthilfegruppe Mut zur Angst. In unserer Informationsbroschüre „Studieren mit psychischer Beeinträchtigung“ könnt ihr euch weitere zahlreiche Tipps und Auskünfte holen. Ein Info-Blatt zu diesem Thema wurde an das gesamte Universitätspersonal und an die StudienvertreterInnen ausgesandt.
Armut und soziale Ungleichheit
Eine schlechte Ausbildung führt zu verminderten Chancen am Arbeitsmarkt und zu einem höheren Armutsrisiko. Das Bildungsniveau ist insgesamt gestiegen, die Bildungsgerechtigkeit hat sich jedoch in den letzten Jahren nicht verändert. Der Zugang zu höherer Bildung wird durch politische Maßnahmen weiter erschwert, insbesondere leiden darunter Menschen aus sozial schlechter situierten Familien, MigrantInnen aber auch Menschen mit körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen oder chronischen Erkrankungen. Das derzeitige Bildungssystem fördert damit soziale Ungleichheit.
Kooperationen, Informations- und Diskussionsveranstaltungen
Hier wird unsererseits Vernetzungsarbeit mit anderen sozialen Institutionen und Organisationen (Südwind, Friedensbüro, AIESEC, Intersol, Clean Clothes, etc.) zu gesellschaftspolitischen Themen wie Migration, Rassismus, Kapitalismus- und Gesellschaftskritik, Ökologie und Umweltschutz, Menschenrechte (Barrierefreiheit, Antidiskriminierung, Gleichbehandlung) geleistet.




