Film- und Bildvortrag von José Carlos und Artur Meirelles

Dienstag, 15.05., UniPark Nonntal, E.002
Bereits mehr als 1,2 Millionen Menschen haben die BBC-Dokumentation über unkontaktierte Völker in Brasilien gesehen – Bilder, die weltweit für Schlagzeilen sorgten. „Diese Filmaufnahmen sind die einzige Möglichkeit, die Menschheit davon zu überzeugen, dass diese unkontaktierten Völker tatsächlich existieren. Denn wenn sie auf Holzfäller oder Goldgräber treffen, dann werden sie nicht fotografiert, sondern gleich umgebracht.“, so José Carlos Meirelles. Er setzt sich bereits seit mehr als 40 Jahren für die Indigenen Brasiliens ein.
Im Mai 2012 startet die Gesellschaft für bedrohte Völker in Zusammenarbeit mit Meirelles eine Kampagne zum Schutz unkontaktierter, indigener Völker im Grenzgebiet von Brasilien und Peru. Diese Völker leben in freiwilliger Abgeschiedenheit, aber ihr Überleben ist durch die massive Ressourcenausbeutung und die Abholzung des Regenwaldes bedroht. Deshalb ist das langfristige Ziel der Kampagne eine binationale Schutzzone zwischen Peru und Brasilien zu errichten, um den Regenwald als Lebensraum zu erhalten und die Indigenen vor Eindringlingen zu schützen.
Am 15. Mai kommt José Carlos Meirelles nach Salzburg. Gemeinsam mit seinem Sohn Artur wird er bei einem Film- und Bildvortrag über das Projekt der binationalen Schutzzone und über den Einsatz für bedrohte Völker berichten. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit gemeinsam mit José Carlos Meirelles über seine Arbeit und das Projekt zu diskutieren.
In Kooperation mit: Südwind Salzburg, AAI Salzburg, ÖH Salzburg, INTERSOL
Kaufen für die Müllhalde - Geplante Obszoleszenz

Zusatz-Veranstaltung im Rahmen der RingVorlesung "Nachhaltigkeit - eine Spurensuche. Aspekte, Dimensionen und Perspektiven."
Filmvorführung am 8.5.2012, 19 Uhr, UniPark Nonntal, E.004
Ob Auto, Glühbirne, Drucker oder Computer - alles hat sein Ablaufdatum. Doch viele wissen nicht, dass es sich bei der schnellen Abnutzung von Gebrauchsgegenständen häufig um eine geplante Haltbarkeit (die sogenannte "Geplante Obsoleszenz") handelt, die den Herstellern größt mögliche Profite garantiert.
Die ARTE-Dokumentation "Kaufen für die Müllhalde" zeigt eindrucksvoll, wie aus einer Idee ein globales Marktkonstrukt wurde, das den Käufer dazu nötigt, immer schneller Neuwaren zu beziehen.
Behind the screen - Das Leben meines Computers

Zusatzveranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung "Nachhaltigkeit - eine Spurensuche. Aspekte, Dimensionen & Perspektiven"
Am 24.04. war - als Zusatzveranstaltung zur Ringvorlesung „Nachhaltigkeit – eine Spurensuche. Aspekte, Dimensionen und Perspektiven“ - der Film "Behind the screen" zu sehen . Der Regisseur Stefan Baumgartner wird auch anwesend sein und seinen Film präsentieren. Nach der Ausstrahlung beantwortet er auch gerne eure Fragen. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion!
Zum Film: Weltweit werden derzeit pro Sekunde 7 Computer produziert, aber nur 4 Menschen geboren. Alltägliche Handlungen, wie der Kauf eines Computers, erzeugen immer globale Auswirkungen auf sozialer und ökologischer Ebene. »BEHIND THE SCREEN – Das Leben meines Computers« gibt den Menschen hinter dem wichtigen Elektronik-Produkt ein Gesicht und stellt dadurch die schwer einsehbaren Verbindungen eines dezentralisierten Wirtschaftssystems anhand realer Abläufe dar. Die wesentlichen Stationen, die ein Computer während seines Lebens durchläuft werden thematisiert: Abbau von Gold in Westafrika, Elektronikfertigung durch migrantische ArbeiterInnen in der Tschechischen Republik, Computernutzung in der reichen westlichen Welt und die Endlagerung ausgeschiedener Computer auf den Elektronik-Müllhalden Ghanas.
Upcycling - ArtWorkshop

Zusatz-Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung “Nachhaltigkeit - eine Spurensuche. Aspekte, Dimensionen & Perspektiven”
27.03., 15:00, UniPark, Hörsaal E.003
Aus Alt mach Neu! Beim Upcycling wird Abfall als Material für die Schaffung neuer hochwertiger Produkte verwendet.
Wie aus Plastiksackerl Handyetuis oder aus Tetra-Packs Geldbörsen werden, wird euch Rebekka, Studentin am Mozarteum, im Workshop zeigen und euch auch ihr Projekt “Möbel aus Müll” vorstellen, bei dem sie unter anderem eine Hängematte aus Bierdosen und einen Sessel aus PET-Flaschen gebaut hat.
Vortrag „Das Herz des Abenteuers 7000km zu Fuß: Inspirationen aus einem einfachen Leben - Von Österreich an den Rand der Sahara und retour“

Mi. 21.03.2012, Beginn: 19:30, HS 381, GesWi (Rudolfskai 42)
Reinhold Richtsfeld wollte es wissen: Was passiert mit einem, wenn man zu Fuß hinauszieht, um die Welt zu entdecken? Und wie können wir es schaffen, in einer Zeit rapider globaler Veränderungen verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umzugehen? Was wäre, wenn wir statt Konsum wieder unser Glück zum Ziel haben? Wäre die Welt dann besser? In einem lebendigen Vortrag berichtet der Wanderer von seiner intensiven Tour: Eindrucksvolle Bilder, humorvolle Geschichten, anregende Gedanken über Glück, Freiheit und Abenteuer, und mutmachende Beispiele von Menschen, die sich verantwortungsvoll für eine zukunftsfähige Welt einsetzen. Weitere Infos unter: http://rytz.at/
Demo und Podiumsdiskussion: Gemeinsam gegen rechte Gewalt

Das Bündnis "Braunau gegen Rechts" organisierte für Samstag, 14. April 2012 eine Demonstration gegen Rechtsextremismus in Braunau. Das 1. Antifa Forum Braunau veranstaltete danach eine Podiumsdiskussion "Was tun gegen Rechtsextremismus?" Wie die Beispiele in Norwegen, Deutschland und Frankreich gezeigt haben, ist die rechte Gewalt in Europa auf dem Vormarsch. Auch in Österreich kommt es immer öfter zu rechtsextremen Gewalttaten.
Die ÖH Salzburg organisierte einen Bus zur Demo in Braunau und zurück. Die Mitfahrt war kostenlos. Nähere Informationen zur Demo findest du auf der Homepage des Bündnisses: http://www.braunau-gegen-rechts.at/category/buendnis/
"Leben 2014" - Perspektiven der Regionalentwicklung in der Nationalparkregion Hohe Tauern/ Oberpinzgau

Zusatzveranstaltung Ringvorlesung "Nachhaltigkeit - eine Spurensuche"
Am 20.03. hat Thomas Schauppenlehner von der Universität für Bodenkultur Wien das Projekt "Leben 2014" im Anschluss zur Ringvorlesung "Nachhaltigkeit - eine Spurensuche. Aspekte, Dimensionen und Perspektiven" im Thomas-Bernhard-Hörsaal im UniPark Nonntal (E.001) präsentiert.
Bei diesem Projekt wurden durch die Zusammenarbeit Studierender und Lehrender der BOKU Wien, sowie der Uni Salzburg gemeinsam mit den Nationalparkgemeinden des Oberpinzgaus Strategien zur Zukunftsentwicklung der Nationalparkregion Hohe Tauern/Oberpinzgau entwickelt.
2002 begann das transdisziplinäre Lehrforschungsprojekt im Rahmen des Forschungsprogramms Kulturlandschaftsforschung des Wissenschaftsministeriums. Mit dem Projekt sollten neue Kooperationsformen zwischen Wissenschaft und Praxis im Themenfeld Nachhaltige Entwicklung entworfen und erprobt werden.
Ziel auf regionaler Ebene war die gemeinsame Erarbeitung von Zukunftsszenarien, die von den BewohnerInnen der Region bewertet und anschließend in konkrete Projekte umgesetzt wurden. Auf universitärer Ebene war die Entwicklung einer neuen Lehr-/Lernkultur im Sinne eines ‚mutual learning’ ein angestrebtes Lernziel.
10 Jahre nach Anlauf des Projekts sind schon erste Ergebnisse ersichtlich, die euch bei dieser Zusatzveranstaltung vorgestellt werden.
Weitere Informationen unter: ifl.boku.ac.at/pinzgau/
Veranstaltung: "Die FPÖ und ihre KritikerInnen" am 24. November

Vortrag und Diskussion mit Herbert Auinger, Autor des Buches “Haider – Nachrede auf einen bürgerlichen Politiker” - eine Veranstaltung der Basisgruppe Gesellschaftskritik in Kooperation mit ÖH Salzburg.
Wann: 24. November 2011, 17 Uhr
Wo: GesWi (Rudolfskai 42), HS 381
Die FPÖ steht in der Kritik – Linke, aber auch Konservative bemängeln den
fehlenden “antifaschistischen Grundkonsens” in der Partei, Parolen wie
“Abendland in Christenhand” oder “Asyl-Betrug heißt Heimatflug” gelten ihnen als populistischer Rassismus.
Diese Kritik bleibt meist oberflächlich, was schon daran zu erkennen ist, wie oft der FPÖ inhaltlich Recht gegeben wird: Andere Parteien werden nicht müde zu betonen, dass auch sie das “Ausländerproblem” durch entschlossenes politisches Handeln “in den Griff” bekommen wollen.
Herbert Auinger legt in seinem Vortrag dar, was die politischen Ziele der FPÖ sind, was sie von den anderen Parteien unterscheidet – und warum die Kritik ihrer GegnerInnen meist daneben geht.
Weitere Infos unter geskrit.wordpress.com
13. Entwicklungspolitische Hochschulwochen - Fokus China: "Jeder 5. Mensch"

Eine Veranstaltungsreihe von Südwind Entwicklungspolitik Salzburg in Zusammenarbeit mit der Universität Salzburg
Die Volksrepublik China, eines der sogenannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) steht im Fokus der vielseitigen Diskussionsveranstaltungen. Mit Vorträgen, Diskussionen, Filmen und der Ausstellung »China: Menschen, Macht und Widersprüche« (eu/china civil society forum) bietet die Reihe eine intensive Auseinandersetzung zu Entwicklungen um China. Es geht um Fragen wie: Wie entwickeln sich die BRIC-Staaten? Was bedeutet Bildung für China? Wie schafft es China seine 1,3 Mrd. Menschen zu ernähren? Welche zwei Einhundertjahresziele und Planungsstrategien stecken im Reich der Mitte? Was tut sich in der österreichischen Entwicklungspolitik?
Die Reihe bietet Beiträge von bekannten Referenten und Referentinnen, wie Dr. Uwe Hoering, Experte auf dem Gebiet Landwirtschaft und Landraub, Prof. DDr. Harro von Senger Sinologe (Schweiz), Mag.a Waltraut Urban zur wirtschaftlichen Rolle Chinas in Europa, den Auslandskorrespondenten Xiangsheng Fang und Dr. Helmut Opletal, Dr. Cornelia Staritz, zum Thema BRIC-Staaten, Dr. Carola Richter, China Berichterstattung in deutschen Medien und viele mehr.
Direkte Demokratie im Bereich Nachhaltigkeit

Veranstaltungen am Freitag, den 25.März im Zentrum St. Virgil
Passend zum Thema der nachhaltigen Gestaltung der Universität Salzburg bietet das Zentrum St. Virgil Veranstaltungen (Abendveranstaltung und Seminar) an, die Einblick geben in Themen wie Ressourcenknappheit, Energieverbrauch und Nachhaltigkeit und stellt konkrete Initiativen vor.
Jedes Jahr im August beginnt ein Leben auf Zinsen: Wir haben in den ersten acht Monaten eines Jahres bereits jene ökologischen Ressourcen verbraucht, die eigentlich für ein ganzes Jahr reichen müssten. Es ist höchst an der Zeit, etwas zu verändern. Aber was?
Seminar am Samstag, den 26. März: Warum wachsen Bäume eigentlich nicht in den Himmel? In der Biologie bedeutet Wachstum, die richtige Größe zu finden. Hat unsere Gesellschaft bzw. unsere Wirtschaft die richtige Größe schon überschritten? Wieso können wir mit dem Wachstum nicht einfach aufhören?
Denkarium Abend zum Thema "Flüchtlinge in Salzburg"

Eine Verantsaltungsreihe von AIESEC Salzburg
Das Denkarium findet bereits zum dritten Mal statt. Am Dienstag, denn 22. März beschäftigt sich AIESEC mit dem Thema "Flüchtlinge in Salzburg". Hierzu wurde Frau Hörl, vom Caritas Flüchtlingshaus in Salzburg, eingeladen. Frau Hörl wird dabei die Realität, in der Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern in Salzburg leben, schildern.
Das Denkarium wird seit Dezember 2010 von AIESEC Salzburg durchgeführt und soll Ideen und Gedanken, zu gesellschaftlich relevanten Themen, einen Raum geben. An den ersten beiden Abenden hat sich AIESEC mit dem Wirken der NGO „Peace One Day“ und dem Film „Plastic Planet“ beschäftigt.
Einmal monatlich werden wichtige und interessante Themen aufgegriffen und diskutiert.
Raus aus Euratom!

Die Gründe, warum die ÖH-Salzburg das Volksbegehren unterstützt, sind zahlreich, einige Fakten dazu hier:
- Gefordert wird im Rahmen des Volksbegehrens der Ausstieg aus dem Euratom Vertrag, dessen Gründungsziel vor etwa 50 Jahren die Schaffung einer mächtigen europäischen Atomindustrie war. And they did it… Milliardenkredite wurden und werden an die Atomindustrie vergeben.
- Aktuell sind die Forschungsgelder für Atomenergie so hoch wie für keine andere Energiebranche! Wir aber wollen die Förderung alternativer Energiebranchen, gerade jetzt, was in krassem Gegensatz zu den Zielen des Euratom-Vertrags steht.
- Österreichs Bevölkerung steht Atomenergie äußerst kritisch gegenüber, trotzdem werden unter dem Vorwand „Wir können ja sonst nicht mitentscheiden“ Millionen jährlich für Atomenergie ausgegeben. Eine Argumentation, die Angst macht (und Angst ist nie eine gute Ratgeberin), aber nicht richtig ist, denn im Euratom-Vertrag ist Mitsprache und Einbindung von Projekten absolut nicht geregelt!
Weitere Details: http://www.oeh-salzburg.at/cms/politik-die-wirkt/news/detailansicht/?tx_ttnews[tt_news]=84&cHash=719497988dd2f5a60e8e5e00432e0e59
Die arabische Revolutionen und ihre Bedeutung für Israel-Palästina

Tunesien, Ägypten, Libyen, Jemen, … Millionen stehen in diesen Tagen im Nahen Osten gegen Armut und Unterdrückung auf. Welche Bedeutung haben die Revolutionen für Israel/Palästina und den Nahostkonflikt? Droht ein neuer Krieg oder ist gerechter Friede möglich?
Vortrag und Diskussion (Englisch mit Übersetzung) mit NAOR KAPULNIK (1981) am 3. März 2011 um 18 Uhr im HS 383 (GesWi)
Nein sagen zu Krieg und Unterdrückung in Kolumbien

Vortrag auf Spanisch mit Übersetzung
Ort: Akademiestrasse 24/ HS 349 (1. Stock)
Zeit: Donnerstag, 14. April um 19 Uhr
Zwei MitarbeiterInnen der kolumbianischen Kriegsdienstverweigerer-Organisation ACOOC berichten über ihre Arbeit, die Motive und Ziele: ACOOC informiert, unterstützt und begleitet Jugendliche, die Gefahr laufen gegen ihren Willen eingezogen zu werden und im internen Konflikt in Kolumbien Wehrdienst leisten zu müssen.




