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Das I in LGBTI

Intersex Veranstaltungsreihe


Intersexualität

Intersexualität ist ein gesellschaftlich stark tabuisiertes und todgeschwiegenes Thema . Ein bis zwei von 1000 Neugeborenen sind nicht eindeutig dem binären Geschlechtersystem zuordenbar (zum Vergleich: das Land Salzburg weist rund 5000 Schulanfänger*innen pro Jahr auf).

Das Geschlecht wird von folgenden – medizinisch definierten – Faktoren bestimmt:
dem chromosomalen Geschlecht (xy=m, xx=w)
dem gonadalen Geschlecht (Hoden/Eierstöcke)
dem hormonellen Geschlecht
dem genitalen Geschlecht innen (Prostata, Vagina, Uterus & Eierstöcke)
dem genitalen Geschlecht außen ( Penis & Hodensack, Klitoris & Scheidenlippen)

Im “Normalfall” bzw. medizinischen “Optimalfall” ist eine Person in allen 5 Punkten demselben Geschlecht, männlich oder weiblich, zuordenbar. Von Intersexualität ist die Rede, wenn nicht alle 5 Merkmale demselben Geschlecht entsprechen bzw. wenn eines der Merkmale nicht eindeutig als männlich oder weiblich bezeichnet werden kann.

Obwohl kein medizinischer Notfall vorliegt, werden viele Babys mit sichtbaren Merkmalen bereits im Säuglingsalter einer geschlechtsanpassenden Operation unterzogen, um sie an die zweigeschlechtliche Norm anzupassen. Intersexualität wird jedoch häufig erst in der Pubertät festgestellt, etwa wenn diese ausbleibt oder eine Feminisierung (z.B. Wachstum von Brüsten bei jungen Männern*) oder Maskulinisierung (z.B. Stimmbruch bei jungen Frauen*) eintritt. Wieder andere werden „zufällig “diagnostiziert, etwa bei einem unerfüllten Kinderwunsch.

Intersexuelle sind keine Gruppe von behandlungsbedürftigen Kranken, sondern anders - also von der Zweigeschlechternorm abweichend geboren.

Dipl. Sexualpädagogin Gabriele Rothuber

Um Bewusstsein zu schaffen, organisiert das Frauenreferat der ÖH Salzburg eine spannende Veranstaltungsreihe.

 

Meike Lauggas


„Natürliches” und „Ideales”:

Medizinische Geschlechternormierungen bei Intersexualitäts- und Hochwuchsbehandlungen


In unserer Gesellschaft stehen soziale und kulturelle Vorstellungen in reger Wechselwirkung mit naturwissenschaftlichen und medizinischen Konzepten. Insbesondere in Bezug auf Geschlecht lässt sich dies in vielfacher Weise nachzeichnen: sei es in der „Verkörperung” von Geschlechterrollen oder auch in der „Vergeschlechtlichung” des Wissens.

Der Vortrag thematisiert diese Interdependenzen an den Beispielen der medizinischen Interventionen an intersexuell eingestuften Kindern sowie der sogenannten Hochwuchsbehandlungen, wobei auch die historischen Veränderungen im medizinischen Diskurs zur Diskussion gestellt werden.

Meike Lauggas: Historikerin, Univ.-Lehrbeauftragte, Supervisorin, Moderatorin und Trainerin (Gender & Diversität, Verhandlungs- und Kommunikationstechniken)


Dienstag, 20. Mai 2014
19:00 Uhr
HS E.004  Unipark Nonntal



Heinz Jürgen Voss &
Salih Alexander Wolter


Buchvorstellung und -diskussion


Die ‚Erfolgsgeschichte‘ der bürgerlichen Homo-Emanzipation in den westlichen Industriestaaten fällt mit der neoliberalen Transformation der Weltwirtschaft zusammen. Während vor allem weiße schwule Männer Freiheitsgewinne verbuchen, kommt es zu einem entsolidarisierenden Umbau der Gesellschaft, verbunden mit zunehmend rassistischen Politiken im Innern; zugleich dient der «Einsatz für Frauen- und Homorechte» als Begründung für militärische Interventionen im globalen Süden.

Dabei waren es schon 1969 in der New Yorker Christopher Street „[S]chwarze und Drag Queens/Transgender of colour aus der Arbeiterklasse“, die den Widerstand gegen heteronormative Ausgrenzung und Gewalt trugen und „sich in Abgrenzung zu weißen Mittelklasse-Schwulen und [-]Lesben ‚queer‘ nannten, lange bevor deren akademische Nachfahren sich diese Identität aneigneten“ (Jin Haritaworn). Doch auch hierzulande sind es die queer People of Color, die aktivistisch wie theoretisch gesamtgesellschaftliche Perspektiven jenseits des gängigen Homonationalismus entwickeln.

Hierauf aufbauend diskutieren Voß und Wolter die Veränderungen der Geschlechter- und sexuellen Verhältnisse der Menschen unter zeitlich konkreten kapitalistischen Bedingungen.

http://www.schmetterling-verlag.de/page-5_isbn-3-89657-061-7.htm

Donnerstag, 15. Mai 2014
19:00 Uhr
HS Georg Eisler, Unipark Nonntal

 

Martina Schradi


Comics machen Spaß und sind ein tolles Format, um Geschichten und persönliche Erlebnisse zu erzählen und damit Sichtbarkeit herzustellen, Wissen weiterzugeben und Vorurteile abzubauen.


Ausstellungseröffnung:
ach, so ist das?!

In der Ausstellung werden etwa 20 Geschichten gezeigt. Sie sind witzig, überraschend, traurig oder sehr ernst – und eines haben sie alle gemeinsam: Sie regen zum Nachdenken an, was es für Hürden im Alltag und im Zusammenleben mit Anderen gibt, wenn Menschen eine sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität hab en, die nicht der Mehrheit entspricht.

Freitag, 23. Mai 2014
16:00 Uhr
Unipark Nonntal


Comiclesung

Allen Freund*innen der guten Unterhaltung bietet das „Ach, so ist das?!“-Performance- Team eine Lesung der Comics .

Sie  werden sehen: LGBTI im Comic geht ernst und witzig – beides gleichzeitig, wenn das frisch verliebte lesbische Paar die besten Freunde besucht und der Metzger Ralph zur Gay Oriental Night aufbricht...

Freitag, 23. Mai 2014
18:00 Uhr
HS Georg Eisler, Unipark Nonntal

 

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