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ÖH Salzburg: Kritk am Beschluss des neuen LehrerInnendienstrechts


Das neue Dienstrecht ist vom Ministerrat beschlossen!!!

Erhöhung der Arbeitszeit, Verringerung des Einkommens, Induktionsphase mit voller Lehrverpflichtung. Das sind nur einige Punkte, die im neuen Dienstrecht zu finden sind. Es wurde in den Verhandlungen bis zuletzt keine Einigung zwischen Gewerkschaft und Regierung gefunden. Dennoch hat Letztere das Dienstrecht vergangenen Dienstag im Ministerium beschlossen.

Die Unterrichtszeit soll von 20 oder 22 auf 24 Stunden angehoben werden. Wer nun denkt, dass 24 Stunden Unterrichtsverpflichtung einem Halbtagsjob ähneln, hat mit Sicherheit falsch gedacht. Besonders junge Lehrerinnen und Lehrer benötigen eine angemessene und intensivere Vor- und Nachbereitungszeit um einen qualitativ hochwertigen Unterricht zu gewährleisten. Hier ist eine Stunde Vor- und Nachbereitungsarbeit pro Unterrichtsstunde mit Sicherheit noch zu knapp bemessen! Diese Anhebung wirkt sich aber nicht nur auf die Lehrpersonen aus, sondern stellt eine qualitative Verschlechterung für den Unterricht dar und schadet in weiterer Folge allen Schülerinnen und Schülern!

Zudem sollen in Zukunft alle Fächer gleichbehandelt werden, was bedeutet, dass zum Beispiel die Vorbereitungszeit für eine Turnstunde die gleiche sein soll wie die für eine Deutschstunde. Dies hat auch zur Folge, dass LehrerInnen mit aufwändigeren Fächern nun wesentlich mehr Stunden halten müssen als zuvor. Die vorgesehene Pflicht zum Supplieren gibt den Rest.

Zwar möchte man allen angehenden LehrerInnen den Berufseinstieg mit einer Erhöhung des Einkommens zu Beginn der Tätigkeit als schmackhaft verkaufen, tatsächlich verringert sich dieses jedoch durch die Umstrukturierung der Gehaltskurve radikal!

Während die Induktionsphase bis dato als „Praktikum“ dazu diente, sich den letzten Feinschliff und Sicherheit zu holen und um sich auf die Zukunft als Lehrerin und Lehrer vorzubereiten, wird man in Zukunft gleich im ersten Jahr mit einer vollen Lehrverpflichtung konfrontiert. Wundern dürfte sich niemand, wenn junge Lehrpersonen nach einem Jahr oder wahrscheinlich bereits früher aufgrund von Überbelastung die Koffer wieder packen! Es liegt die Vermutung nahe, dass die Regierung mit dem nun beschlossenen Maßnahmenpaket eigentlich Ziele wie Stellenabbau und Einsparung verfolgt.

Für alle, die sich bereits im neuen Studienplan befinden, kommt es noch dicker: Sie müssen den Master of Education berufsbegleitend absolvieren!

Die noch amtierende Regierung hofft jedenfalls, "das attraktive Gesamtpaket noch vor Weihnachten" im Parlament beschließen lassen zu können, so Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

Doch ein solches Weihnachtsgeschenk kann allen Betroffenen wahrlich gestohlen bleiben, da wünscht man sich heuer etwas anderes!!

Das neue Dienstrecht ist eine Verschlechterung für Lehrerinnen und Lehrer, für Schülerinnen und Schüler.

Das neue Dienstrecht ist eine Verschlechterung für die Zukunft und hat nichts mit BILDUNG zu tun.


Autor: Referat für Bildungspolitik

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