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Welthurentag

Veranstaltungsreihe


Prostitution...

 

...ist schmutzig, verrucht, moralisch verwerflich, erotisch versteckt, geheim und verboten, vielleicht Ausbeutung, trotzdem geduldet und offensichtlich auch erwünscht.

Der internationale Hurentag am 2. Juni ist ein noch immer inoffizieller Gedenktag, der an die prekären, diskriminierenden und ausbeuterischen Arbeitsverältnisse der Sexarbeiter*innen erinnern soll. Im Jahr 1975 waren französische Strafverfolgungsbehörden so weit, dass Sexarbeiter*innen zunehmend jegliche Freiheiten genommen wurden. Dadurch waren diese gezwungen, ihre Arbeit im Geheimen zu verrichten. Der öffentliche Druck stieg an, sodass es vermehrt zu
Gewalttaten gegen Prostituierte kam. Diese Ereignisse gipfelten am 2. Juni, als sich mehr als 100 Prostituierte organisierten und die Kirche Saint Nizier in Lyon besetzten - nach acht Tagen wurde die Kirche polizeilich geräumt.

Innerhalb feministischer Kreise wird Sexarbeit als Produkt eines patriarchalen Systems gesehen und als Auslebeplatz dessen, was in intimen konservativen Beziehungen nicht möglich ist. Die Frage danach, wie sich Armut auf die Entscheidung von Frauen* auswirkt, in die Prostitution zu gehen, nimmt eine wichtige Rolle ein - wie in vielen anderen Arbeitsfeldern auch. Eben deshalb ist es um so wichtiger, eine Verbesserung der rechtlichen Lage von Sexdienstleister*innen zu erreichen und ein selbstbestimmtes Arbeitsverhältnis zu ermöglichen. Selbstbewusste Sexdienstlerister*innen sollen ebenso gehört werden wie jene, für die die freie Entscheidung der Sexarbeit nicht gegeben war. Denn in jedem Arbeitsbereich haben Frauen* das Recht auf
Sicherheit und Selbstbestimmung.




Spaziergang (Women only)
Montag, 02. Juni
14:30 Uhr
PiA, frau&arbeit, Franz-Josef-Strasse 16

Bordelle sind kein Ort, an dem sich Frauen, die nicht als Sexarbeiter*in tätig sind, aufhalten. Dennoch oder eben deshalb bestehen Vorstellungen über den Arbeitsort einer Sexdienstleister*in, die realitätsfern oder vorurteilsbehaftet sein können - oder vielleicht romantisiert oder gar durch Hollywood geprägt.

Der Tag startet mit einem Informationsplausch in PiA. Anschließend folgen Besuche in ausgewählten Bordellen. Danach lassen wir den Tag mit einem Austausch der Eindrücke in Pia ausklingen.

Um Anmeldung für den 02. Juni wird gebeten:
frauen@oeh-salzburg.at




Podiumsdiskussion
Dienstag, 03. Juni 2014
18:30 Uhr
Unipark Nonntal, SR 3.410

zum Thema Prostitutionspolitik in Salzburg und im internationalen Vergleich.

Im internationalen Vergleich bestehen unterschiedlichste Modelle der gesetzlichen Regelung von Prostitution, die sich in Bezug auf die Tätigkeit selbst und die Kund*innengruppe verschieden streng manifestieren. Ebenso erfahren die Rechte für Sexdienstleister*innen unterschiedliche Aufmerksamkeit.

Illegalität – Legalität – Freier*innenbestrafung – Straßenstrichverbote – selbstständige Tätigkeit – Verrichtungsboxen – Untersuchungspflicht

Die Diskussion soll Anstoß für eine seriöse und dringliche Debatte rund um die Tätigkeit als Sexarbeiter*in sein. Es soll aufgezeigt werden, welche unterschiedlichen Regelungen zu welchen Auswirkungen führen können und was es an gesetzlicher Regelung braucht, um Sexdienstleister*innen ein sichereres, gewaltfreieres, faireres und selbstbestimmteres Arbeitsverhältnis zu gewährleisten.


Am Podium werden Platz nehmen:

Helga Amesberger , Expertin im Bereich internationaler Prostitutionspolitik
Christine Nagl , Beratungsstelle für Sexdienstleister*innen
Barbara Sieberth , LAbg. Die Grünen
Daniela Gutschi, LAbg. ÖVP
Ingrid Riezler, LAbg. SPÖ
Gabriele Fürhapter, LAbg. Team Stronach
Moderation: Ursula Liebing, Plattform für Menschenrechte




Filmabend - "Meet the Fokkens"
Mittwoch, 4. Juni 2014
18:30 Uhr
Frei:Raum, Kaigasse 17

Die Dokumentation ‘Meet the Fokkens’ von Gabrielle Provaas und Rob Schröder blickt auf das Leben zweier niederländischer Schwestern, die 50 Jahre als Prostituierte im Rotlichtmilieu gearbeitet haben. Louise und Martine, beide 69 Jahre alt, genießen ihr Leben, laufen durch die Straßen Amsterdams und reden über alles und nichts. Eine von beiden ist immer noch im Geschäft. Die andere musste wegen Arthritis aufhören. Prostitution ist eine Dienstleistung, bei der es in erster Linie um Sex geht, aber wenn ein Kunde mit einem anderen Problem vorbeikommt, muss man wissen, wie man ihm hilft. ‘And we know so many tricks, the other girls don t’, sagen die beiden alten Damen mit einem Lächeln. Die beiden haben ein Leben lang einen ‘hochwertigen Service’ angeboten, der aber niemals nur aus bloßem Ficken bestand, denn viele ihrer Kunden brauchen schlicht ‘Aufmerksamkeit’. Es gibt viele gute Männer unter ihren Kunden, erzählen die beiden und nicht alle kommen nur zum Vergnügen. Die alten Damen sind in Amsterdam respektiert und wohl bekannt. Um von ihren Zuhältern loszukommen, eröffneten sie irgendwann ihr eigenes Bordell. Martine war mit 19 bereits dreifache Mutter, ihre Ehe nennt sie heute ‘Nine Years of Misery’ und ihren ersten großen Fehler. Ein weiterer Fehler war, sagt sie, die Prostitution.

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