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Soziale Absicherung

Bildung ist ein Menschenrecht!


Die ÖH Salzburg sieht Bildung als ein Menschenrecht an. Davon leiten sich auch unsere Standpunkte und unsere Maßnahmen in Bezug auf die soziale Absicherung von Studierenden ab. Unabhängig von sozialer, finanzieller, nationaler und ethnischer Herkunft soll es Menschen möglich sein, sich zu bilden, ohne dabei Gefahr zu laufen, von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen zu sein.

Wirft man einen Blick auf die Zahlen der letzten Studierendensozialerhebungen, so zeigt sich, mit welchen finanziellen Einschränkungen ein Großteil der Studierenden zu kämpfen hat. Dabei sollte die soziale Absicherung von Studierenden absolute Priorität haben, wenn es um die Ermöglichung eines zielgerichteten Studiums geht. Mehr als 60% aller Studierenden arbeitet neben dem Studium, um sich finanziell über Wasser zu halten. Dies hat jedoch oftmals zur Folge, dass sich durch die Unvereinbarkeit von Arbeit und Studium Verzögerungen ergeben. Besonders, wenn damit auch noch der Verlust von Beihilfen und Stipendien einhergehen, wird dadurch ein Teufelskreis aus fehlenden finanziellen Mitteln und Studienzeitverzögerungen in Gang gesetzt.

Die Situation verschlechtert sich dabei seit mehreren Jahren stetig. Die Studienbeihilfe wurde schon seit mehr als einer Dekade nicht mehr an die Inflation angepasst. Allein von 2009 bis 2011 veränderte sich die Kaufkraft laut Studierendensozialerhebung (2011) im Bereich Studienförderung um -16%, bei Naturalleistungen um -20%. Selbst durch eine vermehrte Erwerbstätigkeit unter den Studierenden konnten diese Realverluste von 48€ durch einen Anstieg der Kaufkraft um 8% (30€) nicht aufgefangen werden.

Mit der Kürzung der Anspruchszeit für die Familienbeihilfe bis zum 24. Lebensjahr (bzw. 25. mit Ausnahmen) verstärkt sich der Druck auf einen schnellen Studienabschluss, wobei das Studium oftmals ausschließlich durch Arbeit finanzierbar ist.

Speziell in Salzburg hat es in den letzten Jahren auch einen starken Preisanstieg bei den Mieten gegeben. Aufgrund der Kürzung der Studierendenheimförderung sind auch in den Heimen die Preise sprunghaft angestiegen.

 

Die ÖH Salzburg setzt sich deshalb für zahlreiche Maßnahmen und Initiativen ein, die die soziale Absicherung der Studierenden an der Universität Salzburg verbessern sollen.

Zu grundsätzlichen Forderungen gehören:

  • Anpassung der Studienbeihilfe an die Inflation und Ausbau des Stipendiensystems
  • Echte Direktauszahlung der Familienbeihilfe und Rücknahme der Kürzung auf das 24. Lebensjahr
  • Schaffung von leistbarem Wohnraum für Studierende über eine Wiedereinführung der Studierendenheimförderung und Einführung von attraktiven Angeboten für junges Wohnen

Aktuell sind die Eltern für viele Studierende aber weiterhin einer der wichtigsten Geldgeber. Durch das löchrige Stipendiensystem wird damit die Leistbarkeit des Studiums vor allem an die soziale Herkunft und damit die finanzielle Ausstattung der Eltern gebunden. Wir als ÖH Salzburg möchten weg von diesem selektierenden System und setzen uns neben der kurzfristigen Forderung nach einer Verbesserung des Mix der bereits bestehenden Instrumente (Studienbeihilfe, Familienbeihilfe, etc…) langfristig für die Schaffung eines Grundstipendiums aus, welches komplett unabhängig von der sozialen Herkunft jeder Person die gleichen Chancen auf ein Studium gibt.

 

ÖH-Stipendien

Mit diversen Unterstützungen und Stipendien versucht die ÖH Salzburg die momentan bestehenden Ungleichheiten und sozialen Gefährdungen abzufedern, z.B. über das Sozialstipendium, das Stipendium „Studieren mit Kind(ern)“ und die ÖH Fahrtkostenunterstützung. Durch eine Aushandlung mit dem Rektorat gibt es darüber hinaus eine Teilrückerstattungsmöglichkeit des doppelten Studienbeitrag für 80 Personen pro Semester.

 

ÖH-Beratungsangebot

Wesentlicher Teil unserer Aufgabe ist die direkte Beratung von Studierenden, wobei wir im ÖH Beratungszentrum ein kompetentes und erfahrenes Team haben, das sich für die soziale Absicherung der Studierenden an der Universität Salzburg einsetzt.

Davon unberührt ist das primäre Ziel der ÖH Salzburg, die Ungerechtigkeiten der sozialen Absicherung an ihrer systemischen Wurzel anzupacken. Damit die Universität Salzburg wieder stärker zu einem Ort wird, bei dem nicht das finanzielle sondern das persönliche Engagement den Unterschied macht.

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