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Uni-Finanzierung

Ein Versuch das Finanzierungsdickicht zu durchblicken.


Bis dato gab es keine endgültige Quantifizierung des zusätzlichen Finanzbedarfs im Hochschulsektor. Berechnungen der Rektorate und der Bundesregierung von 2012 gingen von einem zusätzlichen Finanzierungsbedarf von mindestens 900 Millionen Euro jährlich aus. Fest steht, dass der Hochschulsektor in Österreich chronisch unterfinanziert ist. Das Hochschulbudget ist eine historisch gewachsene Größe. Es gibt kaum nachvollziehbare Daten und Kennzahlen über die budgetäre Lage der Hochschulen. Die Vergabe der Mittel über die Leistungsvereinbarungen gleicht einem Willkürakt und soll quasi-Marktbedingungen schaffen. Das Ministerium will sich damit nach und nach aus der Finanzierungsverantwortung ziehen.

Leidtragende sind die Hochschulangehörigen, die unter schlechten Rahmenbedingungen studieren, lehren und forschen müssen.

 

Das Drei-Säulen-Modell

Das Finanzierungsmodell der ÖH ist in der Lage, den Mehrbedarf der Hochschulen mit Hilfe von nachvollziehbaren Kriterien festzustellen. Es wird den unterschiedlichen Finanzbedürfnissen der Hochschulen gerecht und stellt optimale Studienbedingungen für Studierende sowie qualitativ hochwertige Forschungs- und Lehrbedingungen für das Hochschulpersonal her. Die Verteilung der Mittel vom Ministerium zu den Hochschulen erfolgt über drei Säulen:

1. Infrastruktur Budget

2. Basisfinanzierung Lehre und Forschung

3. Indikatorbasierte Zusatzfinanzierung

 

1. Infrastruktur Budget

Hochschulspezifika führen zu unterschiedlichen Grundkosten der einzelnen Hochschulen und sind daher außerhalb jeglichen Verteilungsmodells zu finanzieren. Hierzu gehören vor allem Gebäudekosten, Großgeräte/Forschungsinfrastruktur und spezifische Dienstleistungen, welche die Universitäten über ihren Kernauftrag von Lehre und Forschung/Entwicklung der Künste hinaus erbringen.

 

2. Basisfinanzierung Lehre und Forschung

Die zweite Säule stellt den Kern des Finanzierungsmodells dar. Mit ihr werden die hochschulischen Leistungen in der Lehre und ein Großteil der Forschungsleistung abgedeckt. Da der Anstieg der Studierenden steht mit der Anzahl der Lehrenden in keinem adäquaten Verhältnis mehr. Um das Betreuungsverhältnis maßgeblich zu verbessern orientiert sich die entwickelte Formel an der Berechnung des erforderlichen Personalbedarfs. Dieser wird durch die Zahl der Studierenden und der absolvierten ECTS-Punkte errechnet. Keinesfalls aber legen die vorhandenen Kapazitäten die Zahl der Studierenden fest. Ein Gewichtungsfaktor berücksichtigt in der Formel zusätzliche Overheadkosten, verschiedene Fächergruppen und integriert auch einen Gender Budgeting Faktor. Mindeststandards stellen auch die Ausfinanzierung von kleinen bzw. neu eingerichteten Studienrichtungen sicher.

 

3. Indikatorbasierte Zusatzfinanzierung

Über diese Zusatzfinanzierung können die Hochschulen beim Erreichen politisch vorgegebener Ziele ihr Gesamtbudget erhöhen (soll insgesamt 3% des Gesamtbudgets ausmachen). Diese Zielsetzungen sind an gesellschaftspolitische erwünschte Effekte geknüpft. Sie bewegen sich im Bereich Frauenförderung, Diversity, Ökologie und Nachhaltigkeit, neue Lehr- und Lernformen und werden über bestimmte Indikatoren für jede Hochschule individuell festgelegt.Das Drei-Säulen-Modell ist für den gesamten Hochschulsektor anwendbar.

 

Hast du weitere Fragen zur Finanzierungsmisere der österreichischen Universitäten? Das Bildungspolitische Referat kann dir weiterhelfen.

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